• Ralph Larouette

WAS HAM'WIR FÜR'N GLÜCK

Aktualisiert: 20. Okt. 2020

mit unserm Speck. Und den Kartoffeln, den unsrigen! Denn damit kann man eine der herrlichsten Suppen machen, durch und durch wohltuend, besonders jetzt im Herbst, wenn's draußen windig und kühl wird. Die klassische deutsche Kartoffelsuppe! Und alles dafür kommt natürlich von hier: Die Kartoffeln vom Hof Schmidt in Sarnekow, der wunderbare Speck vom Bio-Hof Gallin, die Möhrchen und die Kräuter aus Ochsenwerder, die Sahne aus Upland, die Butter aus Horst in Holstein, das Wasser aus dem Hahn.

Ja, das ist fast wie im Paradies, wo wir leben; zumal all diese Lebensmittel von bester Qualität sind und auch jedes für sich wunderbar schmecken. Allein, wenn ich den Speck schneide - wie Marzipan - kann ich schon nicht widerstehen. Geräuchert und lange abgelagert, so muss es sein, kriegt man aber kaum noch. Deshalb helfe ich so gerne beim Suchen dieser Kostbarkeiten.

So, zur Suppe, endlich:

Kartoffeln in der Schale weich kochen.

Speck in Würfel schneiden und in Butter knusprig rösten.

Den Speck herausheben und im Bratfett Zwiebel- und Knoblauchwürfelchen anrösten.

Die geschälten Pellkartoffeln, gewürfelt, dazugeben und im Bratfett kurz schwenken

Mit kräftiger Gemüsebrühe (geht auch von Langbein bzw. Wela) ablöschen.

Oregano, Rosmarin und Majoran dazu und 30 Minuten köcheln lassen.

Den Stabmixer suchen, Stecker einstecken, anstellen und das Ganze pürieren.

Wenn's eine zarte Crème geworden ist, etwas heißes Wasser dazu, damit's ne Suppe wird.

Ein Lorbeerblatt dazu und noch 5 Minuten köcheln lassen.

Liebstöckelblättchen hacken.

Und in die Suppenteller damit! Den Knusperspeck drauf!

Halt: Die Liebstöckelblättchen nicht vergessen!

Einkauf: Kartoffeln, geräucherter Speck, Zwiebeln, Knoblauch, Möhrchen, Butter, Sahne.

UND VORHER GAB'S DEN LÖWENZAHNSALAT MEINER GROßMUTTER - wie schon beschrieben. Aber ich legte noch einen Löffel davon auf meine Suppe, und das schmeckte wunderbar! Werde ich jetzt immer machen - so habe ich das "Buch der Kochkunst" von Auguste Escoffier, dem großen Erneuerer der feinen Küche, neu geschrieben... pardon, Auguste...





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