• Ralph Larouette

#TROTZ #ALLEDEM:

Macht es euch schön! Nicht mit Luxus, das ist nicht die Zeit dafür, sondern mit Gutem, mit Selbstverständlichem! Ich habe hier eine richtig gute, richtig kräftige Bouillon gemacht: Viel Gemüse für den Fond, in den ich dann die Rinderbrust gelegt habe und erst später kamen die jungen Vierländer Gartenmöhren und die Heidekartoffeln dazu. Nochmal der Reihe nach:

Erstmal legt man das normale Suppengemüse in kaltes Wasser, und zwar gewaschen aber ungeputzt, nur klein geschnitten, ungeschält. Da ist dann der ganze Saft und die ganze Kraft der Wurzeln drin, das gibt dann dieses herrliche Gemüse Aroma, die ganze Wohnung duftet danach. Ich lege immer noch eine ganze Zwiebel - geschnitten, aber ungeschält! - und eine ganze Knoblauchknolle - genau so - dazu, mmhhh! Mit etwas Salz und einem Thymianzweig lasse ich das gut 'ne Stunde köcheln. Dann durch ein Trichtersieb in einen großen Topf abseihen. Nochmal mit kochendem Wasser durchspülen, damit nichts verlorengeht. Jetzt also die Rinderbrust in den Topf in die Brühe, der Ofen ist auf 160° vorgeheizt, Deckel auf'n Topf und in den heißen Ofen. Für ganze 4 Stunden. Wenn man nach 3 Stunden den Deckel wegnimmt kocht das Ganze noch ein bisschen ein. Das ist gut für den Geschmack. Für die letzte halbe Stunde kommt dann noch Frühlingsgemüse dazu (ich hatte leider nur junge Karotten, Kartoffeln und Tomätchen). Das junge Grün im Teller, das ist frischer Bärlauch, schmeckt wundervoll dazu! Aber wie man sieht, es sah auch sehr schön aus und es reicht noch für ein paarmal, da werde ich es noch anreichern, zum Beispiel mit grünen Erbsen. Nochmal mmhhh!

Der wunderbare Rotwein dazu kommt aus dem Languedoc, Südfrankreich.


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