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  • Ralph Larouette

SCHMALHANS KÜCHENMEISTER

Gänse, Enten, Wildschweine undsoweiter undsofort: Jetzt lieber nochmal einfach und sparsam, dann freuen wir uns um so mehr auf knusprig, auf Saucen, Knödel und Kohl! Jetzt löffeln wir nochmal genussvoll die Brotsuppe, Löffel für Löffel, sitzen dabei gemütlich am Küchentisch, nicht angestrengt wie am Fest. Wir dürfen schlürfen. Wir sind jetzt ja unter uns! Was gibt es da Schöneres als eine einfach leckere Brotsuppe nach Art der Schwarzwälder Bergbauern! Mit einem Glas Bier oder einfachem Landwein, ein Glas Wasser und mit der Wärme der Küche, in der wir sitzen. Die Luft die wir hier atmen, sie riecht nach Gemüse, nach Kartoffeln, nach Sauerteig und Knoblauch. Und daraus habe ich auch diese köstliche Suppe gemacht: Zuerst das Wichtigste, die Gemüsebrühe. Wurzelwerk, Lauch, eine Zwiebel, klein geschnitten und zwei Stündchen köcheln lassen. Abgießen, die Brühe in einen großen und schönen Topf, der kommt nämlich später auf den Tisch! Mit Kartoffelwürfeln nochmal 20 Minuten aufkochen, Speckwürfel in Butter rösten und darin Zwiebelwürfel andünsten. Brotscheiben in der Pfanne rösten, mit Knoblauchzehen einreiben und in Suppenteller verteilen. Den großen Suppentopf mit der dampfenden Brühe auf ein Brettchen mitten auf den Küchentisch stellen, mit einer Suppenkelle drin. Meersalz und Pfeffermühle daneben. Die Zwiebel- Speckwürfel in die Suppe geben und dann die heiße Suppe in die Teller verteilen. Langsam und bedächtig schlürfen. Ab und zu ein kleiner Schluck von dem kühlen, hellroten Trollinger dazwischen genießen, mit einem tiefe Aaah-Seufzer...

Liebe "Lesende", (ha ha), versuchen Sie einmal Brotsuppe so zu kochen und zu essen! Sie werden dieses schlichte Mahl nicht vergessen! Und noch etwas: Vor dem Essen haben die Bergbauern stets gemeinsam ein kleines Gebet gesprochen...

Und nach dem Essen passt wunderbar ein Obstler, wegen der Vitamine!




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