• Ralph Larouette

S-Ü-L-Z-E

Richtig, warum nicht? Jetzt werden die Tage länger, auch wärmer, da schmecken leichte Leckereien. Richtig, Sülze ist leicht und lecker - wenns'ne gute ist: Wir essen nur die richtige "Kaisersülze" von Basedahl - Fettarm, süß-säuerlich, perfekt gewürzt. Schon im 3 TAGESZEITEN kam die auf die Tische, und meine Gäste wussten das zu schätzen. Die wollten Alle! Jetzt, zu Hause, verzichte ich auf die Remoulade und auch auf die Bratskartoffen: Wie auf dem Foto zu sehen gibt's bei uns gute, noch heiße, Salzkartoffeln ("Finka oder "Belana") dazu und die Grie Soß aus meiner hessischen Heimat. Gewachsen allerdings in den Vier- und Marschlanden, wir haben das ja alles nahebei. Zu kaufen bei Malte, dem Kräutergärtner auf dem Isemarkt mitten in Hamburg. Macht etwas Arbeit, ist unvergleichlich gut. Borretsch, Kerbel, Petersilie, Schnittlauch, Kresse, Pimpinelle, Sauerampfer und, weil ich Wiesbadener bin: Estragon. Wir sind halt frankophil und eleganter als die Frankforrttä, die können sich den Estragon aber auch gar nicht leisten. Bei Escoffier heißt die Sauce ja "Sauce Francfort". So, jetzt aber an die Arbeit: Eier 10 Minuten kochen, also hart. Die Kräuter waschen, trocken tupfen und erst schneiden und dann hacken. Dann am Besten noch mit einem Zauberstab zermahlen - zusammen mit Crème fraîche, etwas Essig und Öl, Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und den Eiern. Hinweis für die Eppendorfer Hausfrau: Die Eier vorher schälen! (Sonst war ich's wieder...) Die Sülze auf die Teller legen, die heißen Kartoffeln eng dazu, (Die Gelatine soll dadurch etwas schmelzen). Wie gut das schmeckt! Die Sauce mit den Kartoffeln vermanschen - das sagt Bettina immer, mit der Gabel, dann was von der Sülze dazu und diese Gabel in den Mund, gaaanz langsam! Na? Schmeckt's?


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