• Ralph Larouette

PULLED

Also gepuhlt habe ich das kleine Hühnchen, auseinander gezupft. Daraus kann man natürlich 'ne Mode machen, aber hier war es die beste Möglichkeit für ein ansehnliches Abendessen. Das Hähnchen zu klein und zu trocken, eigentlich war's ein Suppenhühnchen, aber viel zu mager! Zur Strafe kam es nach in der Suppe noch mal in den ganz heißen Ofen, damit wenigstens knusprig... Und das funktionierte auch, und ich konnte wunderbar puhlen und zupfen. Mit Radicchio (auch gezupft) und einem überragendem Larouette-Dressing* auf den Tellern verteilt: Das war mein erstes modische Street Food, und es schmeckte sogar allen...

*Das Larouette-Dressing variiere ich nach Lust und Laune, dazu mische ich zunächst einen guten Weinessig mit Löwensenf, Salz und Zucker. Dann rühre ich Schmand, Konditorsahne, etwas Balsamico, Miracle Whip (jawoll), eine Prise Lust und ein bisschen Laune, manchmal auch Walnussöl dazu und zum Schluss gutes Olivenöl. Das alles wird so lange gerührt bis eine schöne, dickflüssige Créme entstanden ist.

Und Achtung, ich habe was vergessen: Knoblauch, der frische den's jetzt gibt! Und zwar viel, kleingeschnitten und zerdrückt. Das auf den kräftigen Herbstsalaten wie z. B. Radicchio, Endivien u.ä., das muss sein!


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