• Ralph Larouette

POLLACHIUS VIRENS

Auf deutsch: Seelachs. Käptn Iglo nennt ihn auch Köhler, und der alte Seebär muss es ja wissen. Und er ist wohl an seinem schlechten Image schuld. Denn kann gut sein was in Fischstäbchen steckt? Das fragen sich viele. Dabei schmecken Fischstäbchen wirklich köstlich! Aber der Seelachs, unpaniert, als ganzes Filet im Ofen gebacken: Unschlagbar gut, für mich der König unter den Fischfilets. Und nicht der Bettler, als der er gehandelt wird wenn man den Preis sieht. Meistens sind die Gräten schon entfernt, aber mit einer guten Grätenzange kriegt man die evtl. verbliebenen mühelos raus, denn sie sind dick und leicht zu fühlen, meistens in der Nähe des Schwanzes. Dann reiben wir ihn mit Salbeibutter ein oder mit Kräutern nach Geschmack, mit Chilipulver für den Wumm und viel gehacktem Knoblauch, klopfen etwas Olivenöl ein, aber zärtlich! Und Zitrone darüber geträufelt, gleich als erstes, versteht sich von selbst! Den Ofen auf 200° vorheizen und den Fisch in einem Bräter hineinstellen. Ich würde mal sagen, ohne Umluft. Nach je nach Größe ca. 20 Minuten ist er fertig, so einfach geht das!

Übrigens: Seelachs gilt als nicht gefährdet, also kann man ihn ohne schlechtem Gewissen essen - es sei denn man hat das wegen was Anderem...

Und noch etwas: Man kann den Fisch auch gut zusammen mit Gemüse im Bräter backen! Ahoi!





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