• Ralph Larouette

"PIRI PIRI" - EIN SINGVOGEL

Aktualisiert: 8. Okt. 2020

vielleicht eine portugiesische Lerche? Nein, eine portugiesische Chilisauce, aber auch eine Chili-Gewürzmischung, auch von dorther wo die Kolonialwaren halt herkamen, aus West- und Nordafrika, wohin Chilies einst von den Portugiesen hingebracht wurden aus China. Aus China, also deswgen werden sie oft auch Pili Pili genannt in Afrika, glaub ich. Ha ha ha. Und der Vogel auf dem Grill ist natürlich keine Lerche, sondern ein Piri Piri Hähnchen, ein Frango Piri Piri. Man kann das Gewürz gut selber mischen, die Basis ist natürlich Chilipulver, süßer Gewürzpaprika, vermischt mit Kräutern nach Geschmack (ich nehme die aus der Provence) und das alles mit Olivenöl verrühren, Limonenabrieb darüber und eigentlich schon fertig. Der weiteren Phantasie sind eigentlich keine Grenzen gesetzt - in Afrika und in Portugal hat jede Mama ihr eigenes Geheimrezept. Damit reiben wir das Hähnchen ein, schneiden es auf und legen es flach auf den Grill. Ein paarmal wenden und nach gut ner halben Stunde ist das Hähnchen außen knusprig, innen zart. Jetzt die Beine ab- und die Brust portionieren und einen leichten, kühlen portugiesischen Rotwein dazu trinken. Und dann passiert's: Der Fado klingt sehnsuchtsvoll im Ohr, die Luft riecht nach Atlantik... noch nicht? Dann weitertrinken, noch ein Glas... sie wird kommen, die Sehnsucht, ganz bestimmt! Piri Piri.

Einkauf:

1 kleines Hähnchen aus Freiland-Haltung, also vom Markt!

Piri Piri Gewürz

Bio-Limonen

provencalische Kräuter

Knoblauch

Olivenöl

Kühler, leichter Rotwein. Zum Beispiel ein Malbec.





28 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen