• Ralph Larouette

Lassen wir uns doch nicht alles verderben! Den Raum zum genießen haben wir jetzt zu Hause,

und das sollten wir auch, jetzt erst recht! Also was schönes kochen, denn da freut man sich schon bei der Arbeit aufs essen, eigentlich bereits beim einkaufen - besonders wenn der große Supermarkt so schön ist wie der von Rewe im restaurierten ehemaligen Straßenbahndepot in Winterhude.

Ich neige in Besorgnis erregenden Zeiten zum kochen von Speisen mit langen Garzeiten, da ist dann der Ofen gemütlich warm und der Duft daraus spendet Trost und es wächst die Erwartung auf das Schöne, das Mahl. Aber aufpassen dass nix anbrennt...

Also das war ne Kalbshaxe, ne kleine. Man kann da gar nichts falsch machen: Im Topf rundherum anbraten, Haxe raus, Zwiebeln und Knoblauch anbraten, evtl. mit Gemüse, immer mit Tomatenmark, Tomaten, Brühe und Wein dazu, Haxe wieder rein, Deckel drauf und zwei Stunden bei 200° in den Ofen. Fertig. Dazu gebackene Lorbeer-Kartoffeln und der Rest vom Chianti von gestern oder mein geliebter Silvaner, hier wars der schöne Grauburgunder vom altschwäbischen Grafen Adelmann. Richtig gute Weine passen immer.

Und jetzt kommt die bittere Mitteilung dass unser gemeinsamer Ausflug zu den Vogelfänger Katen ausfallen muss. Warum? Wegen C., ich gebrauche dieses Wort nicht mehr. Zwar wären alle Hygiene-Anforderungen dort zu hundertfünfzig Prozent garantiert, aber man darf ja aus Hamburg nicht mehr nach SH fahren. Aber es wird alles wieder gut, heile heile Mausespeck, in hunnert Jahrn is alles weg (der singende Dachdeckermeister Ernst Neger, 1952). Also es ist nur verschoben, wir geben rechtzeitig Bescheid und freuen uns schon auf den neuen Termin, dann ist auch alles grün und saftig!




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