• Ralph Larouette

Ein Lust-Schloss war die Moritzburg! Na so was!

Und da mussten wir natürlich hin... aber wir haben dann nur diese Teller gekauft, weiter war nix. Aber was haben wir schon lustvoll gegessen von diesen schönen Tellern! Jetzt gerade wieder was Einfaches, aber Schönes. Mit Erinnerungen an schöne Reisen: Ich war mal in Nizza für ein Paar Tage, Werbung machen. Gewohnt haben wir an einem der wahrscheinlich schönsten Punkte der ganzen Küste: Cap Ferrat! Und wir waren alle erpicht auf die Küche der Provence - und aßen und aßen und tranken, yuii! Die rustikalen Fischsuppen: Herrlich, besser habe ich sie nur noch, viel später, in Sète gegessen. Und der Salat, nicoise natürlich, was packen die da alles drauf (und was sollten sie lieber nicht). Man denkt ja sowieso in Südfrankreich, dass man als Deutscher eine Sonderbehandlung bekommt. Also Mettwurst sah ich gottseidank nie in meinem Salat. Stattdessen: Römersalat, manchmal Radicchio, grüne Buschbohnen, Frisèe, Sardellen, Tomaten, gekochte Eier, kleine provencalische Oliven (keine künstlich geschwärzten!), Löwenzahnblätter finde ich sehr sehr passend, ein paar Kapern und, ACHTUNG!: Thunfisch in OLIVEN-ÖL, und zwar der italienische aus dem Glas und nicht der aus der Dose von sonstwoher. Das muss sein und es lohnt sich! Denn das Olivenöl aus dem Thunfischglas verwendet man für das Dressing, mit Schalotten, etwas Knoblauch, Sherry-Essig, Löwensenf: Daraus verquirle ich das Dressing. So, ich habe hoffentlich nichts vergessen, aber es soll auch nicht zuviel auf die Teller gepackt werden, sonst sieht es aus wie ein Reste-Essen. Ach so, Ölsardinen wären noch toll, aber bitte die kleinen guten aus der Bretagne! Und ein schönes Baguette! Bon appétit.




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